Staffel 2

The UnleashPeople Podcast Folge 8

Innovation & Führung im Unternehmen mit Jens Heitland (de)

In der achten Folge des "The UnleashPeople Podcast" sprechen die Hosts Ina und Christian mit dem Innovationsexperten Jens Heitland, um herauszufinden, warum traditionelle Ansätze zur Unternehmens-Innovation oft scheitern. Sie tauchen tief in Jens' Konzept der "Human Innovation" ein und zeigen, dass wahrer Fortschritt in Organisationen weniger mit der Einführung neuester Technologien zu tun hat, sondern vielmehr mit der Förderung der richtigen Unternehmenskultur und Führung.

Das Trio diskutiert, warum erzwungene Initiativen wie ein monatlicher "Research Friday" ohne echten Freiraum im Arbeitsalltag selten funktionieren. Sie beleuchten, wie das interne "Immunsystem" einer Organisation oft ganz natürlich gegen den Stress ankämpft, der durch neue, disruptive Ideen entsteht. Darüber hinaus erörtert die Runde die zukünftigen Auswirkungen von KI auf das Management: Wenn Technologie zunehmend administrative Aufgaben übernimmt, muss sich die Rolle von Führungskräften hin zu Empathie, Konfliktlösung und Personalentwicklung verschieben.

Schließlich wirft die Folge einen kritischen Blick auf den HR-Sektor und fordert HR-Experten auf, die Sprache des C-Levels zu lernen, indem sie fundierte Daten und Geschäftskennzahlen nutzen, um sich einen strategischen Platz am Entscheidungstisch zu sichern. Egal ob CEO, neue Führungskraft oder HR-Verantwortlicher, diese Folge wird euch dazu anregen, neu darüber nachzudenken, wie ihr Führung und Innovation den nötigen Raum gebt.

Die 5 wichtigsten Erkenntnisse

  • Innovation ist eine menschliche Herausforderung, keine rein technologische
    Unternehmen scheitern oft bei der Innovation, weil sie sich stark auf Technologie konzentrieren und die Kultur vernachlässigen. "Human Innovation" stellt den Menschen in den Vordergrund und erkennt an, dass wahre Innovation durch eine befähigende Kultur und starke Führung angetrieben wird.
  • Man bekommt das, was man misst
    Innovation stagniert, wenn die Führungsebene nur Kostensenkungen oder hohe Margen misst. Ziele und Anreize müssen aktiv auf innovative Praktiken abgestimmt sein, ähnlich wie Unternehmen jetzt zum Beispiel untersuchen, wie sie die KI-Nutzung bei Mitarbeitern messen und belohnen können.
  • KI erhöht den Bedarf an empathischer Führung
    Da KI in Zukunft zunehmend das Standard-Aufgabenmanagement und administrative Pflichten automatisieren wird, verlagert sich der einzigartige Wert menschlicher Führungskräfte. Die Führung der Zukunft wird sich wesentlich stärker auf Empathie, Personalentwicklung und den Umgang mit emotionalen Teamdynamiken stützen müssen.
  • HR muss die Sprache des Business sprechen
    Um sich einen strategischen "Platz am Tisch" zu verdienen und echte organisatorische Veränderungen voranzutreiben, müssen HR-Experten mit Daten, Zahlen und in der Finanzsprache kommunizieren, die von CEOs und CFOs verstanden wird. Ohne messbare Argumente bleiben strategische HR-Bemühungen oft ungehört.
  • Innovation und Führung brauchen bewusst eingeräumten Platz
    Wahre Innovation lässt sich nicht auf Befehl erzwingen (wie etwa an einem vorgegebenen Innovations-Freitag), wenn die Mitarbeiter bereits durch ihr normales Tagesgeschäft erschöpft sind. Führungskräfte müssen aktiv den nötigen Freiraum schaffen und schützen, damit Ideen wachsen können und auch auf Führungsebene echtes Teambuilding stattfinden kann.


Falls ihr euch die Folge einfach nur anhören wollen, hier sind die Links:

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